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Dein FREIHERR VON FREIFAHREN, im März 2021

Dies ist ein Projekt aus dem Hause G&GN-INSTITUT (www.G-GN.de)
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Digitaler Freifahrschein der Literatur

Wenn normale Sätze von Tagebucheinträgen nur durch gezielte Zeilenumbrüche zu Gedichten mutieren, wird deutlich, warum die WZ (Westdeutsche Zeitung) bereits 1995 in ihrer Rezension der Zeitschrift LITERATUR AM NIEDERRHEIN über den Ansatz der Neuropoesie als "stream of consciousness" urteilte: "...als Überraschung im Sinne von Paukenschlag dagegen zeigen sich die Wortsturzbäche – eine tolle Entdeckung". Tom de Toys nennt seine Neuropoesie auch "Direkte Dichtung", weil sie das tabulose, ungefilterte Fließenlassen der spontanen Sprache erfordert, um höchste Authentizität und den Einsatz trivial klingender Alltagswörter als Voraussetzung für permanente Innovation und ideologielose Selbsttranszendenz in der Lyrikproduktion zu garantieren. Die Multimedialität des Buchprojekts der Taxilyrik folgt der digitalen Selbstverständlichkeit des Autors, deren Wurzeln bis zur Gründung der ursprünglichen Internetseite seines G&GN-INSTITUTs im Jahre 1998 (als eins der ersten Online-Literaturprojekte, 2011 zu Jimdo umgezogen) zurückreichen. Mit einem animierten Gedichtzyklus seiner experimentellen Quantenlyrik (.de) leistete De Toys dann 2001 einen offiziellen Beitrag im Wettbewerb für echte "digitale Literatur" (vom dtv Verlag & T-online) und erarbeitete im Corona-Lockdown 2020 das poesiepädagogische PDF "LERN:LYRIK" (siehe Schulgedichte.de) für die learn:line des Schulministeriums NRW. Tom de Toys betreibt bereits seit vielen Jahren zahlreiche Internetseiten für seine diversen Kunst- und Literaturprojekte mitsamt der dazugehörigen Domainnamen (wie z.B. Poplyrik.de für seine Poetryclips seit 2009), lange bevor die Regierung den "Digitalpakt Schule" proklamierte, und arbeitete sogar schon von 2005-2009 als Redakteur für das Berliner Künstlernetz Neukölln, dessen Mitgliedern er in Crashkursen die Bedienung ihrer Portalseiten (nicht nur als bessere Visitenkarte) beibrachte. Mit der TAXILYRIK tritt De Toys unter dem Pseudonym Freiherr von Freifahren den Beweis an, daß ein komplettes homeschooling-taugliches Literaturprojekt, das also nicht nur didaktisch in den Primärtext (den SMS-Blog von 2012/2013, ergänzt um brandneue Gedichte von 2021) und seine Printversion als klassisches Buch einführt, sondern sowohl eine ebook-Ausgabe (natürlich mit integrierten Aktivlinks) als auch diese neue Homepage mit eingebetteten Poetryclips und Hörbuch-Beispielen umfasst, nur mithilfe eines Mobiltelefons generiert werden kann: angefangen bei den selbst geschossenen Fotos für das grafische Design über die Verbreitung auf diversen social media Kanälen bis zur Videoselfie-Rezitation! Der Performer, Fotograf und Dichter möchte damit nicht nur junge und jung gebliebene Menschen an sich, sondern besonders Bettlägrige, Lebensmüde, Gelangweilte, Vereinsamte und vom Leben Enttäuschte inspirieren, das derzeit wohl wichtigste Medium ihrer Generation bzw. Epoche nicht nur zum Konsumieren vorgefertigter Inhalte der kapitalistischen Popindustrie zu nutzen, sondern sich selber an der kreativen Mitgestaltung der Bildungsgüter im Internet zu beteiligen, indem sie ihre Geschichte und ihr Lebenswissen für andere erzählen, denen der Einblick in nicht selbst erfahrene Lebenswelten ansonsten verschlossen bleibt. Überlassen wir es nicht den Marketingfirmen und Großkonzernen, uns mit ihren überflüssigen Influencerprodukten totzuchillen – schaffen wir selber interessanten Content, der zum Nachdenken über die Welt und den Sinn des Lebens anregt! In diesem Sinne viel Freude am Taxilyrikprojekt...

Das Buch 2021: "RU[H]R  RÄTSEL"

EIN MULTIMEDIALES PROJEKT ZUR BUCHPRÄSENTATION

Tom de Toys alias Freiherr von Freifahren: "RU[H]R RÄTSEL - Meine Zeit als Taxi-Chauffeur 2012-2013", BoD Verlag, April 2021, ISBN 9783753442013, ca. 100 Seiten, ca. 13 €

Unter dem Pseudonym "Freiherr von Freifahren" schrieb Tom de Toys während der Ausbildung zum Taxichauffeur 2012-2013 ein Internet-Tagebuchblog über das erlernte Stadtwissen, das danach in seiner kurzen Zeit auf der Straße in Taxilyrik mündete. Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste er aber bereits nach einem Monat kündigen, weil ihm das stundenlange Sitzen nicht möglich war, ohne Schmerzsymptome zu provozieren, die zu Verkehrsuntüchtigkeit führten. Inzwischen hat er seinen zweiten Traumjob gefunden und ist eine zertifizierte Betreuungskraft für Senioren im Pflegeheim, wo der hart erarbeitete "Personenbeförderungsschein" doch noch von Nutzen ist...

Ich wohne in Düsseldoof "Eller Süd", das gar kein echter Stadtteil ist, sondern nur eine Sbahn-Haltestelle mit einem trostlosen namenlosen P+R-Platz im Taxi-Sektor 413. Taxifahrer sind zwar keine Übermenschen, aber dafür respektvolle Chauffeure, die ihrem Fahrgast weder die einfachste noch die schnellste Strecke anbieten, sondern ihn auf die günstigste aufmerksam machen! Apropos Übermensch: Wussten Sie, daß es in Düsseldorf weder einen Nietzscheplatz noch eine Nietzschestraße gibt? Selbst Mettmann und Köln haben eine Nietzschestraße und ein Stadtteil von Essen heißt sogar Überruhr-Holthausen, während der in Düsseldorf nur Holthausen ohne Überrhein heißt. Auch einen Napoleonplatz hat Düsseldorf nicht, obwohl der bei uns für die sorgfältige Durchnummerierung der Häuser sorgte. Stattdessen beansprucht der Regierungsbezirk Düsseldorf mehrere Städte des Ruhrgebiets, dessen namensgebender Fluss in den Rhein abfließt, so daß er in Holland mit der Rur ohne h fusioniert, die von Jülich kommt, wo ich geboren bin, und sich über die Maas ebenfalls mit dem Rhein verbündet. Ich bin also von Geburt an gewissermaßen nicht nur Rheinländer sondern vorallem Rur- und Ruhrländer, aber wohne in einer Stadt, die nicht zum Ruhrgebiet zählt, obwohl dessen westlichster Kreis am Rhein liegt. Warum heißt NRW eigentlich nicht Rundumru(h)r-Westfalen? Immerhin gibt es ganz in der Nähe des geografischen Mittelpunkts vom Ruhrgebiet eine Eisdiele, die ich noch aus meiner Kindheit von den Besuchen bei "Oma Wanne" kenne – und nach einem Whisky-Eis (bei Pia nahe der Heine-Allee) werden meine Argumente immer nostalgischer und dadaistischer, weil ich mich wie ein Kind darüber freue, daß der Pandemie-Lockdown nicht nur für Lockenwickler gelockert wurde...
Tom de Toys, den 11.3.2021

Spezielle Buchpassagen mit Video-Rezitationen & Hörversionen des Autors:

AUSGEWÄHLTE TEXTPASSAGEN

Repräsentative Textauszüge aus den 33 Blogeinträgen "FREIFAHREN - ZEN IN DER KUNST DES TAXIFAHRENS" von 2012-2013 sowie Passagen aus den damaligen und den beiden brandneuen Taxigedichten zu den Themen Ruhrgebiet, Rur ohne h, Rheinland, Bewegung und Ruhe...

Videos: "MOBILE POETRY CLIPS"

Der 32. Mobile Poetry Clip ist der letzte in der MPC-Serie vor Beginn der Video-Aufnahmen aus dem Buch "RU[H]R RÄTSEL" im März/April 2021 mit ausgewählten Passagen aus dem Taxitagebuchblog und Taxilyrik-Beispielen, die ab dem 33.MPC eine thematische Einheit darstellen.

HÖRBUCH-AUDIOSPUREN

Die Audiospur des 32.MPC leitet über zu den Studio-Aufnahmen aus dem Buch "RU[H]R RÄTSEL" im März/April 2021 mit ausgewählten Taxichauffeur-Tagebuchblogeinträgen und Taxilyrik-Beispielen, die sich im Ausdruck von den Liveversionen der MPC-Video-Versionen bewusst unterscheiden.